Rechthabereien

14. Oktober 2011

In der Kunst des Rechthabens muss Schopenhauer ziemlich bewandert gewesen sein. Er schrieb die “Eristische Dialektik” (Eristik ist die Kunst des Streitens und Debattierens), sprich: 38 Kunstgriffe, mit denen man in einer Debatte die Zuhörer von der eigenen Position überzeugen kann – und zwar völlig losgelöst davon, ob man nun Recht hat oder nicht. Hier sind drei davon:

  • Tarnen, welchen Satz man bejaht haben will, z. B. indem man suggeriert, man wolle etwas anderes bejaht haben.
  • Wenn der Gegner bei der Induktion die Einzelfälle zugesteht, nicht ausdrücklich fragen, ob er den Schluss zugibt, sondern so tun, als sei der Schluss ausgemacht; dann wird es ihm und den Zuhörern so vorkommen, als habe er zugestanden.
  • Metaphern, bildhafte Ausdrücke, Etikettierungen verwenden, die schon das suggerieren, was erst bewiesen werden soll. Sehr häufig gebraucht!

Hier gibt’s die restlichen 35 Kunstgriffe. Und das wäre dann der Plan: Diese 38 Kunstgriffe auf die aktuelle Führungskräftewelt übertragen, plakativen Titel finden, Buch schreiben, Bestsellerlisten anführen – anyone? :-)

Übrigens: Flix hat auch kapiert, wie das geht.

Wer schreibt, der bleibt – Vortrag bei der tekom

6. September 2011

Am Mittwoch, 14.9., um 18 Uhr ist es soweit: Bei einem Treffen der tekom, dem deutschen Fachverband für Technische Kommunikation und Informationsentwicklung, werde ich erzählen, wie ein Sachbuchprojekt ablaufen muss, damit es zu einem Erfolg wird.

Wer sich den Vortrag anhören will, ist herzlich dazu eingeladen, und zwar in das Schulungszentrum (Building 5, ISZ) der SAP AG in Walldorf, Dietmar-Hopp-Allee 20 (vormals Neurottstraße 18), Raum 16. Bitte melden Sie sich bei Ariane Anders an (ariane.anders@softaid.de).

Mit dabei ist Martin Häberle, Co-Autor in der Dummie-Reihe für die Open-Source-Software Joomla! Er wird von seinen Erfahrungen als Fachbuchautor berichten.

Relaunch: www.tomköhler.de

21. Juni 2011

Ein schönes Projekt ist seit ein paar Tagen online: die neue Website von Tom Köhler Interior Design. Das sehr luftige Screendesign stammt von Ursula Knöchel, die technische Umsetzung (mit WordPress) hat Ina Baumbach übernommen, über die Herausforderungen dabei gibt es hier zu lesen. Die Texte stammen von mir, und die Arbeit daran hat viel Spaß gemacht – und sie hat sich gelohnt, denn Google freut sich laut Ina schon nach 24 Stunden darüber. Viel Erfolg wünsche ich Tom mit der neuen Seite – und nein, wir sind weder verwandt noch verschwägert. ;-)

Google druckt

29. März 2011

Google entdeckt Corporate Publishing – und geht mit seinem Kundenmagazin “Think Quarterly” an den Start. Thema der ersten Ausgabe (Achtung!): Daten und ihre Bedeutung. ;-) Das 68-seitige Magazin gibt es nicht nur gedruckt, sondern auch in einer Online-Version und in einer für mobile Endgeräte. Und: Es ist absolut fantastisch gestaltet, eine echte Augenweide.

Vom Wünschen und Machen

14. Februar 2011

Wolfgang Hanfstein, Mitgründer und Chefredakteur von managementbuch.de, gibt in einem Interview einen Überblick über die Trends auf dem deutschen Markt für Managementliteratur und stuft Bücher als unschlagbar im Preis-Leistungs-Verhältnis ein. Das sehe ich ganz genauso – und weil Bücher da so unschlagbar sind, wird es sie auch noch lange geben, allen Untergangsrufen zum Trotz.

Was Wolfgang Hanfstein auf dem Buchmarkt übrigens vermisst, ist eine Biographie über Puma-Chef Jochen Zeitz. Vielleicht fühlt sich ja ein Verlag angesprochen. :-)

Erstaunliche Wege

10. Februar 2011

Sehr kurios: Eine ZEIT-Leserin hat ein Foto einer Krähe gebloggt, die einen Flyer im Schnabel hält. Und genau dieser Flyer war bei mir in der Schlussredaktion – er ist das Programm der Courbet-Ausstellung, die gerade in der SCHIRN KUNSTHALLE in Frankfurt zu Ende gegangen ist. :-)

Unerlässlich für die Unternehmenskommunikation: Social Media

8. Februar 2011

Wer relevant sein will, muss präsent sein – und zwar in den sozialen Netzwerken im Internet. Das hat die Studie “Next Corporate Communication” der Hochschule St. Gallen ergeben. Wenn ein Unternehmen also nur noch eine Homepage im Netz hat und sich nicht in Social Media engagiert, geht es das Risiko ein, nicht mehr wahrgenommen zu werden und den Kontakt zu seinen Kunden zu verlieren. Mehr lesen Sie hier in einem Artikel der internetworld.

Corporate Publishing: Nutzwert statt Werbung

2. Februar 2011

97 Prozent der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern im deutschsprachigen Raum haben es. Und 84 Prozent der Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern haben es auch: ein Kundenmagazin.

Kundenmagazine eignen sich aber nicht nur für größere Unternehmen – auch kleine Firmen können damit ihren Kunden oder anderen Zielgruppen spannende Inhalte und nützliche Informationen präsentieren. Wer wissen will, wie so ein Kundenmagazin aufgebaut und gestaltet sein sollte, wie das mit der Produktion, den Anzeigen und dem Vertrieb funktioniert, bekommt einen ersten Überblick in einem 81-seitigen Ratgeber der Deutschen Post. Er kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Bildnachweis: Rainer Sturm/pixelio.de

Sterntaler statt Pralinen

20. Dezember 2010

In den letzten Jahren war ich um diese Zeit immer auch damit beschäftigt, kleine Weihnachtspräsente für meine Kunden und Geschäftspartner anzufertigen – dieses Jahr habe ich mir etwas anderes überlegt: Die Zeit und Energie, die ich sonst investierte, Pralinen zu kreieren oder unseren Honig versandfertig zu machen, steckte ich in ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt und das ich Ihnen hier gerne vorstellen möchte – das Kinderhospiz Sterntaler in Mannheim. Mehr erfahren »

So klappt das mit dem Webinar

9. Dezember 2010

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Webinare sind ein wunderbares Medium! Wer unkompliziert, schnell und kostengünstig interessierte Menschen versammeln will, um Wissen mit ihnen zu teilen oder sie über etwas zu informieren, ohne sie durch die halbe Republik zu scheuchen, sollte ein Webinar veranstalten – ein Seminar im Internet.

Mein Webinar “Wer schreibt, der bleibt. Der einfachste Weg zum eigenen Sachbuch” hielt ich Anfang der Woche im Rahmen von Heide Liebmanns Charity-Aktion “Authentisch & erfolgreich: 15 Webinare im Advent für Trainer, Coaches und Berater”. Die Teilnehmer konnten, nachdem sie sich in den virtuellen Seminarraum eingelogt hatten, meine Präsentation auf ihren Monitoren sehen und meinen Vortrag dazu hören, sich mit mir und den anderen Teilnehmern per Chat austauschen oder – Headset vorausgesetzt – sich melden und mit mir bzw. den anderen sprechen. Die technische Plattform hätte auch noch weitere Möglichkeiten geboten (virtuelles Flipchart, gemeinsame Arbeit an einem Dokument, gemeinsames Anschauen von Websites), die ich aber nicht genutzt habe.

Damit ein Webinar gelingt, sollten Sie folgende Dinge beachten: Mehr erfahren »