Martensteins Blut schwappt
20. Mai 2010 | Thema: Journalismus, TextenWenn ich mein Blut in Brandungswellen an meine Hirnschale schwappen spüre, dann habe ich Migräne und kann mich nicht mehr rühren. Nicht so Martenstein: Schwappendes Blut sorgt bei ihm dafür, dass er einen richtig guten Roman endlich zu Ende schreibt.
Dass sein Blut aber derartig in Wallung geraten ist, liegt definitiv nicht an einer Migräne. Sondern an etwas, das er in seinem Text so locker-flockig beschreibt, als sei es geradewegs seiner Kolumnisten-Phantasie entsprungen und nicht Realität in leider immer mehr Redaktionen: Sie bestellen Texte, die sie dann aber weder abdrucken noch in der vereinbarten Höhe bezahlen.
Da ist mir eine Migräneattacke ja fast noch lieber – wenn auch nicht annähernd so unterhaltsam wie Herrn Martensteins geiler Text. ;-)
Via Texttreff